++ DAS REGIE-NETZWERK IST JETZT DAS NETZWERK REGIE ++ 
 

Das Netzwerk Regie

Das Netzwerk Regie ist die Fortsetzung des regie-netzwerks, welches sich 2017 als Geschwisternetzwerk im ensemble-netzwerk gegründet hat. Als nunmehr eingetragener Verein vertritt es ab Jahresbeginn 2022 Berufsgruppe der Theaterregisseur*innen und bietet allen professionellen Kolleg*innen ein Forum zur Vernetzung und zum Austausch. 

Darüber hinaus engagiert sich das Netzwerk Regie auf kulturpolitischer Ebene. Das Netzwerk Regie veranstaltet regelmäßig Workshops, Arbeitsgruppentreffen, Fachtagungen und bietet Mitgliedern zahlreiche Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten.

Vorstand

Der Vorstand begreift sich als Organisationsteam des Netzwerk Regie. Hier die Vorstandsmitglieder bei der Vereinsgründung:

(von links nach rechts): Steffen Klewar, Jakob Weiss, Magz Barrawasser, Ron Zimmering, Frauke Meyer, Antje Thoms, Markus Heinzelmann



DIE 3 ZIELE DES NETZWERK REGIE

ANGEMESSENE BEZAHLUNG

Das Netzwerk Regie schlägt bei regulären Produktionen eine Honoraruntergrenze von 7500 Euro für Berufsanfänger*innen vor, diese orientiert sich an der vom BFDK empfohlenen monatlichen Honoraruntergrenze. Langfristig fordert das Netzwerk Regie die Einführung eines Sockelhonorars. Bei Berücksichtigung von Vor- und Nachbereitungszeiten, sowie der Verantwortung, die sich aus der Leitungstätigkeit ergibt, halten wir eine Summe von 15.000 Euro plus x für angemessen (x = Berufserfahrung, Anzahl der Kinder, Alter, regionale Verschiedenheiten, Marktwert etc.)

Um Honorarungerechtigkeit vorzubeugen und Transparenz für die engagierten Künstler*innen herzustellen, fordern wir von den öffentlich geförderten Theatern eine jährliche Offenlegung der Honorarspannen von Gastregisseur*innen.

FAIRE PRODUKTIONSBEDINGUNGEN

Die Produktionsbedingungen für Regisseur*innen verschlechtern sich kontinuierlich. Aus kreativen, sich ergänzenden und die Theater bereichernden Teams werden gezwungenermaßen Einzelkämpfer*innen, weil das Geld für Bühnen- und Kostümbildner*innen, Musiker*innen, Choreograf*innen, Autor*innen, Videokünstler*innen etc. eingespart wird. Auch die produktionsbegleitende Unterstützung durch Dramaturgie, Assistenz, Inspizienz, Soufflage wird vielfach verknappt. Gleichzeitig schrumpfen Ausstattungsetats und Probenzeiten. Diesen Prozess gilt es zu stoppen und langfristig umzukehren. Das Netzwerk Regie fordert die Aufstockung des künstlerischen Personals und der künstlerischen Etats, die Abschaffung des Gender Pay Gap sowie die paritätische und diverse Besetzung der Regiepositionen unabhängig von der Bühnengröße.

VERTRAUENSVOLLE ZUSAMMENARBEIT

Regisseur*innen prägen durch ihre individuelle künstlerische Handschrift das Profil eines Theaters. Das Netzwerk Regie setzt sich für die Stärkung der Regie-Perspektive durch die Einbindung der Regisseur*innen in die Spielplanvorbereitung, Stoffauswahl, Besetzung und Disposition ein und betont: Regisseur*innen sind Künstler*innen – keine Dienstleistenden. Es empfiehlt, Verträge über mindestens zwei Regiearbeiten abzuschließen, um eine kontinuierliche, vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zum Ensemble, der Dramaturgie und den Mitarbeiter*innen zu ermöglichen. 


Mitgliedschaft

Als Mitglied erhältst Du regelmäßig unseren Newsletter und kannst kostenlos an unseren Weiterbildungsformaten, sowie (zu einem ermäßigten Preis) an unseren jährlich geplanten Tagungen teilnehmen. Außerdem hast Du Zugriff auf unsere exklusive Honorardatenbank, die wir gemeinsam aufbauen werden, um einen Überblick über Honorare an deutschsprachigen Theatern zu ermöglichen.

Hier kannst Du das Beitrittsformular herunterladen, ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben. Das eingescannte Original einfach als PDF Datei an mitgliedschaft@netzwerk-regie.de schicken.

Oder per Post an:

Netzwerk Regie e.V. c/o Markus Heinzelmann, Am Hohen Tore 1, 38188 Braunschweig



Unsere Beitragsordnung gibt es hier

Unsere Vereinssatzung gibt es hier